Ohrrekonstruktion

Entsprechend der anatomischen bzw. pathologischen Bedingungen und einer umfassenden präoperativen Diagnostik (Sonographie, ggf. CT-Scan) erfolgt zunächst die Präparation des erkrankten Gewebes. Je nach Größe und Form des wiederherzustellenden Knorpeldefektes wird entweder ein kleines Stück Knorpel des Ohres der Gegenseite oder ein größeres Stück Rippenknorpel über einen kleinen Schnitt am Rippenbogen entnommen. Der Knorpel wird nun verarbeitet und so modelliert, so dass er passgenau in den bestehenden Defekt oder en bloque als „Neo-Ohr“ eingegliedert werden kann. Zur Bedeckung des Knorpelgerüstes stehen verschieden plastisch-chirurgische Techniken zur Verfügung, die im Rahmen eines umfassenden Aufklärungsgespräches erläutert werden.