Dr. med. Jan Wynands

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Fellow of the European Bord of Plastic Reconstructive and Aesthetic Surgery

Zusatzbezeichnung Handchirurgie

Plastische & Rekonstruktive Chirurgie

Plastische Chirurgie sollte stets einem ganzheitlichen Konzept folgen. Form und Funktion beeinflussen als grundlegende Einheiten der menschlichen Natur unmittelbar unsere Auseinandersetzung mit der Welt. Kommt es zum Verlust, leidet der Mensch.

Die Ästhetische und die Rekonstruktive Chirurgie als Einheit verstehen, um Einheit zu schaffen. Betrachte ich meine chirurgischen Erfahrungen der vergangenen zehn Jahre, so erkenne ich das Prinzip dieser Einheit. Form und Funktion bedingen sich.

Meine Lehrmeister bestachen durch Präzision und subtilste anatomische Kenntnisse. Ihre Größe aber bestand in Ihrer Demut vor der natürlichen Schönheit des Menschen und dem andauernden Streben nach Perfektion. Nuancen entscheiden über ein natürlich schönes und funktionell hochwertiges Ergebnis. Ob in Paris, Melbourne, Kapstadt oder Buenos Aires – die Hingabe des Chirurgen zu seinem Patienten, welcher jeder für sich ganz eigene Sorgen, Wünsche und Vorstellungen hat, zeigt sich nicht nur in der individualisierten Behandlung sondern auch in der Begleitung.

Nur ein gemeinsamer und intensiver Austausch über Ihre Wünsche und Erwartungen, nur ein gemeinsamer Weg kann zu einer sicheren Operation führen und letztlich zu einem optimalen Ergebnis.

Ich möchte Sie gerne auf diesem Weg begleiten.

Ihr Jan Wynands

Dr. med. Jan Wynands – Lebenslauf

  • Jahrgang 1979
  • Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Europäischer Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Zusatzbezeichnung Handchirurgie

Ausbildung und beruflicher Werdegang

  • Kooperationsarzt Jungbrunnen-Klinik GmbH, Abteilung für Plastische, Ästhetische und wiederherstellende Chirurgie, seit 2017
  • Oberarzt Klinik für Plastische Chirurgie, Hand- und Verbrennungschirurgie Uniklinik RWTH Aachen; Leitender Oberarzt Schwerbrandverletztenzentrum, 2016-2017
  • Fellowship Facial and Auricular Reconstructive Surgery, Dr. Françoise Firmin, Clinique Bizet, Paris, Frankreich, 2016
  • Centre for Facial Plastic Surgery, Dr. Bryan Mendelson, Melbourne, Australien, 2015
  • Facharzt für Plastische Chirurgie – Klinik für Plastische, Hand- und wiederherstellende Chirurgie am Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg, 2011-2015
  • DAAD-Stipendium für Deutsche Promovierte; Assistenzarzt für Plastische Chirurgie – Devision of Plastic and Reconstructive Surgery, Craniofacial Surgery an der Stellenbosch University, Kapstadt, Südafrika, 2011
  • Assistenzarzt für Plastische Chirurgie – Abteilung für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie am Dreifaltigkeitskrankenhaus Wesseling, 2009-2011
  • Assistenzarzt für Traumatologie – Zentrum für Muskuloskeletale Chirurgie am Virchow Klinikum der Charité, Berlin, 2007-2009
  • Studium der Humanmedizin – Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Université de Lausanne, Schweiz, Université Pierre et Marie Curie, Paris, Frankreich, Universidad de Buenos Aires, Argentinien, 2000-2006

Weitere berufliche Tätigkeiten und Mitgliedschaften

  • Gründer ANDO – modular aid e. V.
  • Regelmäßige humanitäre Einsätze für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz sowie Ärzte ohne Grenzen e. V.
  • Ordentliches Mitglied der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen
  • Aktives Mitglied Interplast-Germany

Ästhetik

Facelift

Der Alterungsprozess der Haut kann durch zu viel Sonne, Rauchen und Stress beschleunigt werden. Auch auf eine Gewichtsreduktion kann die empfindliche Gesichtshaut mit einem Elastizitätsverlust reagieren. Unschöne Falten und Hauterschlaffung sind die Folge.

Um der Haut wieder ein jüngeres und frischeres Aussehen zu verleihen, gibt es verschiedene Methoden, die die natürliche Ausstrahlung hervorheben.

Facelift (Gesichtsstraffung)

Im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses erschlaffen Haut und Unterhautgewebe des Gesichtes. Überdies nimmt die Knochendichte ab und das Gesicht erscheint insbesondere um die Augen und den Mund verändert und verschmälert.

Um ein nachhaltiges Verjüngen des Gesichtes zu bewirken reicht es somit nicht, lediglich die erschlaffte und in Falten liegende Haut zu straffen. Vielmehr bedarf es einer subtilen mehrschichtigen Vorgehensweise mit Darstellung, Präparation und Straffung des Bindegewebes unter der Haut, des so gennannten Superficial Muscular Aponeurotic System (SMAS). Nötigenfalls mit ergänzender Unterfütterung volumendefizitärer Areale mittels Eigenfett (Lipo-Facelift) oder, zeitlich versetzt, mittels Hyaluronsäure.

Ziel der Behandlung soll ein leichtes Anheben aller Gewebeschichten für ein nachhaltig verjüngendes und natürliches Antlitz sein.

Profunde anatomische Kenntnisse, langjährige internationale Ausbildungen bei führenden Gesichtschirurgen in Deutschland, Frankreich und Australien sowie die Freude und Hingabe für eine der anspruchsvollsten ästhetisch-chirurgischen Eingriffe ließen Dr. Wynands zu einem Experten auf diesem Gebiet reifen.

Brustaugmentation

Proportion und natürliches Aussehen

Die Brustvergrößerung als häufigster ästhetischer Eingriff an der weiblichen Brust bedarf trotz Routine und geringer Risiken Fingerspitzengefühl und Augenmaß fürs Detail, um stets ein individualisiertes Ergebnis zu erzielen. Die „neue“ Brust muss den Patienten glücklich machen und zu ihm passen.

Ein natürlich schönes Ergebnis, welches das ganzheitliche Erscheinungsbild der Frau komplettiert und nicht verzerrt, ist das zentrale Ziel. Motivation und Wünsche sollten im Rahmen eines ersten Beratungsgesprächs klar artikuliert werden. Hierbei geht es nicht um schnelle Entscheidungen, vielmehr gilt es die auf den Patienten zugeschnittene Operationsmethode darzustellen und den Weg vor, während und nach der Operation aufzuzeigen. Patientenzufriedenheit setzt ein Maximum an Patientensicherheit und ein Maximum an chirurgischem Können voraus.

Bruststraffung

Form und Festigkeit

Haut und Gewebe der Brust sind hormonellen, äußeren wie altersbedingten Faktoren ausgesetzt – wie unser gesamter Körper. Eine Abnahme der Festigkeit des Bindegewebes und ein zunehmendes Herabsenken der Brust sind meist augenscheinlicher als die Veränderung anderer Körperregionen. Zudem prägen die Brüste als funktionelle Einheit und als sekundäres Geschlechtsmerkmal das Erscheinungsbild der Frau und haben Einfluss auf Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein. Das Alter ändert nichts an der natürlichen Schönheit einer Frau. Die eigene Selbstwahrnehmung kann aber durch unsere Umwelt und eine zunehmende Archivierung von Bildern und dem Vergleich aus früheren Lebensabschnitten beeinflusst werden. Wie bei jedem ästhetisch-chirurgischen Eingriff ist es wichtig, dass sich Patient und Arzt ehrlich über Motivation und Wünsche des Patienten austauschen.

Der Eingriff als solcher ist komplikationsarm. Ein Anheben, Festigen und Modellieren der Brust kann narbenschonend vorgenommen werden. Je nach Wunsch und Bedarf können Form und Fülle der Brust mittels Eigenfett oder Silikonimplantaten optimiert werden.

Brustreduktion

Narbensparend, entlastend und formschön sind Motivation und Anspruch sowohl vom Patienten als auch vom Chirurgen. Verschiedene Operationstechniken haben ein gemeinsames Ziel – Reduktion von Volumen und Wiederherstellung einer harmonischen Form. Im Rahmen einer umfassenden präoperativen Untersuchung und Planung sollte stets einer narbensparenden Operationsmethode Vorrang gegeben werden. Diese ist in den meisten Fällen möglich und erleichtert den Patienten die Entscheidungsfindung auf dem Weg zu einem neuen Körper- und Selbstbewusstsein.

Gynäkomastie

Erleichterung und Normalität

Hormonelle Einflüsse vergrößern die männliche Brust in drei Lebensabschnitten physiologisch. Im Neugeborenen-Alter durch weibliche Hormone der Mutter sowie während der Pubertät und im höheren Alter durch natürliche Veränderungen des Östrogen-Testosteron Haushaltes. Die Veränderung bzw. Vergrößerung der Brust bildet sich meist spontan zurück und bedarf keiner Intervention oder weitergehenden Diagnostik. In einigen Fällen kann es durch Einnahme bestimmter Medikamente, anaboler Substanzen oder aufgrund einer Krebserkrankung zu einem hormonellen Ungleichgewicht und einer Vergrößerung der männlichen Brust kommen. Eine interdisziplinäre Feindiagnostik mit Bestimmung der Hormonwerte, urologischer sowie ggf. endokrinologischer Vorstellung sind dann zwingend erforderlich. Nach Ausschluss etwaiger bösartiger Erkrankungen kann ambulant und in Dämmerschlaf der Eingriff vorgenommen werden. Je nach Verteilung und Dominanz von Drüsen- und Fettgewebe sowie Beschaffenheit des Hautmantels werden die Verfahren der Fettabsaugung und der offenen chirurgischen Resektion des Drüsenkörpers einzeln, oder in Kombination durchgeführt.

Global Surgery

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